Warum exzessives Ausdauertraining ab 40 oft nicht das Gewünschte bringt und wie du mit intelligentem Kraftsport Sehnen schützt und Muskeln festigst.
Wenn Männer mit Mitte 40 feststellen, dass die Hose am Bund etwas enger sitzt, greifen viele zu Laufschuhen und absolvieren Kilometer um Kilometer. Doch Ausdauertraining allein ist in dieser Lebensphase häufig die falsche Strategie.
Lange, monochrome Belastungen erhöhen die Ausschüttung von Cortisol. Wenn gleichzeitig der Proteingehalt in der Nahrung nicht stimmt, greift der Körper auf körpereigene Muskelproteine zurück. Das Ergebnis: Man verliert Muskelmasse, der Stoffwechsel verlangsamt sich weiter, und das Bauchfett bleibt hartnäckig.
Um dem natürlichen Verlust von Muskelmasse entgegenzuwirken, ist ein gezielter Reiz auf die große Skelettmuskulatur notwendig. Als Personal Trainer empfehle ich folgenden Ansatz:
Im Alter von 25 Jahren verzeiht der Körper schlaflose Nächte und intensives Training am Folgetag. Mit 46 Jahren benötigt der Erholungsprozess mehr Aufmerksamkeit. Plane zwischen zwei intensiven Einheiten stets mindestens 48 Stunden Pause ein.
„Trainiere nicht härter, sondern klüger. 3-mal pro Woche 30 Minuten fokussiertes Krafttraining schlagen 2 Stunden unstrukturiertes Quälen um Längen.“
Damit sich die Muskelfasern nach dem Training optimal regenerieren, braucht der Körper hochwertige Bausteine: Proteine (ca. 1,5 bis 2 Gramm pro kg Körpergewicht) sowie Zink und Magnesium für die Eiweißsynthese und normale Muskelfunktion.
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